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- Geschrieben von: Jörg Behrendt
- Kategorie: Aktuelles Triathlon

Der kleine Triathlon mit dem großen Kultstatus", so titulierte der bayerische Triathlonverband kürzlich in einem Onlinebericht zum Altmühltriathlon des TV Leutershausen. Am 31. Januar, Punkt 8 Uhr, öffnete sich das Meldefenster für die 35. Auflage. Cheforganisator John Müller konnte zusehen, wie die Meldeliste volllief und musste nach 45 Minuten die Reißleine ziehen. Alle 120 Startplätze waren vergeben und 15 Minuten später schloss er auch die Warteliste. Die familiäre Veranstaltung mit dem Schwimmabschnitt in einem Flussbad ist eben auch überregional sehr beliebt.
Wie so oft, sorgte auch wieder einmal das Wetter für besondere Herausforderungen. Es waren nicht die angenehmen Temperaturen und auch nicht die mit über 22 Grad gut erwärmte Altmühl. Dafür wehte ein kräftiger und böiger Westwind, welcher zunächst ausbremste und in der Brünst als Seitenwind höchste Aufmerksamkeit erforderte. Dafür schob er die Radler mit bis zu 50 km/h den Berg hinunter zurück nach Leutershausen.
Die schnellsten Männer waren in der ersten Startgruppe eingeteilt. Nach 500 Metern und 6:18 Minuten in der Altmühl entstieg Tobias Müller (Herrieder Aquathleten) als erster dem nassen Element. Ihm folgten nach 6:31 Minuten Andreas Schmidt (Tri TV Bad Mergentheim) und weitere acht Sekunden später der erst neunzehnjährige Leon Albrecht vom TV Leutershausen, eigentlich als starker Läufer bekannt.
Die Entscheidung im Kampf um den Tagessieg fiel auf den 22 Radkilometern. Der bereits viermalige Sieger Christian Dürr (TV Ochsenfurt) war hier einfach nicht zu bremsen und wandelte mit einem Radsplit von 32:22 Minuten seinen Rückstand in einen Vorsprung von etwa 50 Sekunden um. Als Zweiter stieg Josef Heuler (Radhaus Ansbach) vom Rad, weitere 40 Sekunden später folgte Müller.

Somit war die Entscheidung um den Tagessieg praktisch gefallen. Dürr ist trotz seiner 42 Lebensjahre als exzellenter Läufer bekannt und baute auf den fünf Kilometern mit seiner Zeit von 17:45 Minuten seinen Vorsprung weiter aus. Vor stimmungsvoller Kulisse blieb die Uhr bei 57:24 Minuten stehen, lediglich 21 Sekunden über den im Jahre 2023 von Tim Frisch (LaCarrera TriTeam Rothsee) aufgestellten Streckenrekord. Im Kampf um Rang Zwei gab es noch einen Positionswechsel, denn mit einer Laufzeit von 19:18 Minuten war der bereits 45-jährige Aquathlet Müller eine Minute schneller als der zwanzig Jahre jüngere Radsportler Heuler und hatte am Ende einen Vorsprung von 29 Sekunden. Mit seiner Zeit von 1:00:15 Stunden widerstand für Müller die magische Ein-Stunden-Marke nur knapp. Rang Vier ging an den Bad Mergentheimer Schmidt. Nach einem schnellen Lauf von 18:25 Minuten finishte Simon Bauer (TV Leutershausen) als Fünfter und sicherte sich damit zum zehnten Mal den Stadtmeistertitel. Andreas Schmidt (SVU Moderner Fünfkampf) war auf dem Laufabschnitt sogar 23 Sekunden schneller als Bauer und belegte am Ende Rang Sechs. Der Ansbacher Dominik Friedrich (MTV Ingolstadt) glänzte mit einer Laufzeit von 16:52 Minuten und kämpfte sich damit auf Platz Sieben vor. Als Jüngster des Feldes finishte der neunzehnjährige Leon Albrecht (TV Leutershausen) als Zehnter.

Die Damen stürzen sich gemeinsam 13 Minuten später in die Altmühl. Bereits nach 6:37 Minuten verließ Lavina Burghardt vom Post SV Tübingen als erste das Wasser. Lediglich zwei Männer der ersten Gruppe waren schneller als sie. Auf dem Rad baute die 24-Jährige ihren Vorsprung bis auf sechs Minuten aus. Ihre Vereinskollegin Annika Hofmann unterbot auf dem abschließenden Laufabschnitt als einzige Frau mit 19:34 min die 20-Minuten-Marke, doch Burghardt sicherte mit einem neuen Streckenrekord von 1:03:41 Stunden den Gesamtsieg. Damit war sie zehn Minuten schneller als bei ihrem ersten Auftritt vor zwei Jahren, lediglich fünf Männer waren heuer im "Fernduell" schneller als die Tübingerin. Ihre Vereinskameradin Annika Hofmann sicherte sich auf dem abschließenden 5 Laufkilometern den zweiten Platz und verwies hier die starke Radlerin, aber eher mäßige Schwimmerin Johanna Nichterlein (TSV 2000 Rothenburg) auf Rang Drei. Mit Daniela Fichter folgte eine weitere Vertreterin des Post SV Tübingen. Rang Fünf ging nach 1:12:38 Std. an Marlene Bauer (TV Leutershausen), die sich damit zum fünften Mal die Stadtmeisterschaft sicherte.

Als schnellste Jugendliche erwies sich hier die siebzehnjährige Emma Fohrer (Herrieder Aquathleten), die nach 1:14:51 Stunden Neunte wurde.
19 Staffeltrios teilten sich die drei Abschnitte als Staffel. Mit über zwei Minuten Vorsprung setzte sich hier nach 1:03:05 Stunden ein Nachwuchsteam der Herrieder Aquathleten in der Besetzung Darius Jechnerer, Jonathan Böhm und Jan Schmitt durch.

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- Geschrieben von: Jürgen Scheibenberger
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Stadtlauf Nördlingen
Beim Nördlinger Stadtlauf konnte Greta Lechler im Kinderlauf voll überzeugen. Über die 800-Meter-Distanz belegte die Achtjährige in 3:29 min den ersten Platz.
Im Gesamteinlauf der Jahrgänge 2017 bis 2019 erreichte sie unter 132 Finisherinnen einen hervorragenden 4. Platz.

Foto:Lechler
Ergebnisliste:
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- Geschrieben von: Jürgen Scheibenberger
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Drei Titel für den TVL
Bei besten Bedingungen mit Sonnenschein und Temperaturen um 26 Grad fanden auf der Sportinsel in Forchheim die Mittelfränkischen Meisterschaften der Männer, Frauen sowie der U20 und U18 statt. Mit insgesamt sieben Athletinnen und Athleten war die Leutershäuser Trainingsgruppe zahlreich vertreten und durfte sich über drei mittelfränkische Meistertitel, einige persönliche Bestleistungen und viele gute Leistungen freuen.
Für ein sportliches Highlight sorgte Lea Johnson in der weiblichen U18. Im Kugelstoßen entwickelte sich ein spannender Zweikampf um den Titel. Nachdem sie bereits im dritten und vierten Versuch mit 10,31 m und 10,32 m starke Weiten erzielt hatte, steigerte sie sich im sechsten und letzten Durchgang noch einmal auf 10,72 m. Mit dieser persönlichen Bestleistung sicherte sie sich aufgrund des besseren drittbesten Versuchs den Titel der Mittelfränkischen Meisterin. Auch im Diskuswurf überzeugte Johnson mit einer neuen Bestleistung von 28,69 m und belegte damit knapp hinter ihrer Vereinskollegin Nicola Rührschneck den zweiten Platz.
Nicola Rührschneck absolvierte gleich drei Disziplinen. Im Diskuswurf gewann sie mit 28,84 m den Meistertitel und blieb dabei nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung. Auch im Speerwurf sicherte sie sich mit 33,83 m den mittelfränkischen Titel, zeigte sich aufgrund kleiner Probleme im Anlauf jedoch nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung. Premiere feierte sie im Dreisprung, wo sie mit einer konstanten Serie zwischen 8,71 m und 8,89 m auf Anhieb den vierten Platz Mittelfrankens belegte.
Für eine weitere persönliche Bestleistung sorgte Ferdinand Kohl in der männlichen U20. Im Kugelstoßen steigerte er seine bisherige Bestmarke um mehr als einen Meter auf starke 10,81 m und belegte damit Rang zwei. Im Speerwurf erreichte er mit 37,36 m ebenfalls den zweiten Platz. Nach vier Versuchen beendete er den Wettkampf vorzeitig.
Isabel Ammon belegte im Weitsprung der Frauen mit 4,49 m den zweiten Platz. Nach einer von Knieproblemen geprägten Vorbereitung blieb sie zwar unter ihrem Ziel von fünf Metern, konnte den Wettkampf aber erfolgreich absolvieren. Sophia Franz verpasste im Weitsprung der weiblichen U18 mit 3,93 m ihre persönliche Bestleistung von 3,99 m sowie die angestrebte Vier-Meter-Marke nur knapp und belegte Rang 14.
Ebenfalls aus der Leutershäuser Trainingsgruppe gingen zwei weitere Athleten an den Start. Marius Metz (TSV Rothenburg) erwischte im Hochsprung der männlichen U20 nach einem starken Einspringen keinen guten Wettkampf und scheiterte dreimal an seiner Einstiegshöhe von 1,72 m. Simon Körber (Munich Athletics), der außer Konkurrenz im Hochsprung der Männer startete, bestätigte mit übersprungenen 2,00 m seine Saisonbestleistung. An den 2,04 m, der Qualifikationshöhe für die Deutsche Meisterschaften, scheiterte er nur denkbar knapp.
Bericht: Simon Körber
Ergebnisliste:
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- Geschrieben von: Jürgen Scheibenberger
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Karlheinz mit zweimal Edelmetall
Bei den Bayerischen Meisterschaften der Masterathleten ging Karlheinz nach einer langwierigen Verletzungspause über 100 Meter, 200 Meter sowie im Diskuswerfen an den Start.
Über die 100 Meter gewann er in 17,69 Sekunden die Silbermedaille. In seiner Altersklasse M85 war er über 200 Meter der einzige Starter. Nach der langen Wettkampfpause konnte er mit seiner Zeit von 38,42 Sekunden dennoch zufrieden sein.
Im Diskuswerfen zeigte sich Karlheinz hingegen mit seiner Weite von 16,34 Metern nicht zufrieden. Trotz allem bedeutete der Wettkampf nach der langen Verletzungspause einen gelungenen Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen.
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- Geschrieben von: Hans-Christian Müller
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Hier findet ihr die Ergebnislisten, Urkunden zum Download und den Bericht mit Fotos von Jörg Behrendt vom 35. Altmühltriathlon:
Vielen Dank an alle,
das Triathlon Team vom TVL
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- Geschrieben von: Jürgen Scheibenberger
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Bestzeit für Ben Vetter
Beim Leichtathletik-Abend im altehrwürdigen Dantestadion in München ging Ben Vetter (U18) über 3.000 Meter an den Start. Bei hervorragenden Bedingungen mit Windstille und angenehmen 17 Grad herrschten optimale Voraussetzungen für die Langstrecke.
Von Beginn an lief Ben in einer Verfolgergruppe mit. Da diese das Rennen auf den ersten Runden jedoch etwas zu verhalten anging, entschloss sich der 16-Jährige, sich aus der Gruppe zu lösen und sein eigenes Tempo zu laufen.
Zu Beginn der letzten Runde setzte Ben noch einmal zu einer Tempoverschärfung an und wurde dafür belohnt: In guten 9:40,79 Minuten erreichte er das Ziel und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf. Seine bisherige Freiluftbestzeit aus dem Jahr 2025 verbesserte er dabei um 26 Sekunden.
Ergebnisliste:https://ladv.de/ergebnis/datei/101876